Transparenz
Prüfmethoden und Grenzen
RepoPilot kombiniert mehrere statische Prüfungen. Kein Verfahren allein kann Schadsoftware oder Schwachstellen vollständig ausschließen.
1. Commit-gebundene Übernahme
RepoPilot löst die öffentliche GitHub-URL über die GitHub-API auf, bestimmt den Standardbranch und pinnt die Analyse auf einen konkreten Commit-SHA. Anschließend wird nur das Archiv dieses Commits mit Größen- und Zeitlimits geladen.
2. Inventur und statische Analyse
Sprachen, Manifeste, Lockfiles, Konfigurationen, Dokumentation, Lizenz, CI/CD und benötigte Umgebungsvariablen werden inventarisiert. Die Dateien werden nicht in ein ausführbares Verzeichnis entpackt und nicht ausgeführt.
3. Prompt-Injection und Verhalten
Regeln suchen nach Anweisungsüberschreibung, Rollenwechseln für AI-Agenten, Deaktivierung von Schutzmechanismen, Datenexfiltration, verschleierten Anweisungen, dynamischer Codeauswertung, Credential-Zugriffen, Persistence und riskanten Installations- oder Deployment-Mustern.
4. Abhängigkeiten
Aufgelöste Versionen aus unterstützten Manifesten und Lockfiles werden an die öffentliche OSV-API übergeben, um bekannte Schwachstellen zu finden. Dabei werden Paketname, Ökosystem und Version übertragen, nicht der Repository-Quellcode.
5. Qualität und Wartung
Tests, Dokumentation, Projektstruktur, sehr große Dateien, Fehlerbehandlungsmuster, Reproduzierbarkeit, Lizenz und GitHub-Wartung werden einzeln ausgewiesen. Stars und Forks sind nur schwache Zusatzinformationen.
Wichtige Grenzen
- Installation, Builds, Tests und Laufzeitverhalten werden nicht ausgeführt.
- Binärdateien und dynamisch erzeugte Inhalte sind nur eingeschränkt bewertbar.
- Ein etablierter Malware-Signaturscanner steht im ALL-INKL-MVP nicht zur Verfügung; statische Regeln und OSV sind keine vollständige Malware-Prüfung.
- Scanner können Fehler enthalten, und neue oder gezielt versteckte Angriffe können unerkannt bleiben.